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Wie können Frauen besser vor digitaler Gewalt geschützt werden? Mit dieser Frage befassten sich am Sonntagabend Caren Miosga und ihre Gäste. Die erste Viertelstunde diskutierte sie das Thema mit Moderatorin Collien Fernandes, die durch öffentliche Vorwürfe gegen ihren Ex-Ehemann, Schauspieler Christian Ulmen, eine deutschlandweite Debatte ausgelöst hat. Ob sie mit so viel Reaktion gerechnet habe, wollte Miosga wissen.

Die Gäste:

  • Stefanie Hubig (SPD), Bundesjustizministerin
  • Collien Fernandes, Schauspielerin und Moderatorin
  • Ronen Steinke, Leitender Redakteur Rechtspolitik „Süddeutsche Zeitung“
  • Theresia Crone, Aktivistin und Betroffene von digitaler Gewalt

Sie habe mit sehr viel Hass gerechnet, erklärte Fernandes, und habe deswegen auch unmittelbar nach dem Bekanntwerden ihrer Geschichte das Internet gemieden. Die große positive Resonanz habe sie hingegen „sehr überrascht“. Dass deutschlandweit Tausende Menschen auf die Straßen gehen, um gegen sexualisierte digitale Gewalt gegen Frauen zu demonstrieren, „damit habe ich im Leben nicht gerechnet“, erklärte die Schauspielerin.

Christian Ulmen wird von Fernandes vorgeworfen, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Er soll laut Fernandes KI-generierte pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Anwalt Christian Schertz kündigte an, gegen die „initiale Berichterstattung“ des „Spiegel“ gerichtliche Schritte einzuleiten.

Fernandes spricht vom „Täter“

Erfahren habe sie von den Fake-Profilen in ihrem Namen durch einen beruflichen Kontakt, der in dem Glauben war, mit ihr online geflirtet zu haben und sie bei einem Treffen darauf ansprach, berichtete Fernandes im TV-Studio. Ulmens Namen erwähnte Fernandes bei ihren Schilderungen nicht, stattdessen sprach sie ausschließlich vom „Täter“.

„Was ist das für ein Gefühl, wenn man das entdeckt?“, wollte Miosga von ihr über das Auffliegen der Fake-Profile wissen. Die Frage ließ die Schauspielerin jedoch unbeantwortet. Auch wie sie es finde, dass es nun Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der Nachstellung gegen Ulmen gebe, kommentierte sie nicht. Stattdessen machte sie an mehreren Stellen auf strukturelle Probleme beim Thema sexualisierte digitale Gewalt aufmerksam.

So passiere es häufig, dass Frauen, die digitale Gewalt zur Anzeige bringen, dann aber erleben, dass die Fälle „wegen Geringfügigkeit“ eingestellt werden, kritisierte Fernandes. Das habe eine Signalwirkung auf die Betroffenen. „Man muss sich in Deutschland nicht über dieses riesige Dunkelfeld wundern“, erklärte sie mit Blick auf Fälle, die nicht zur Anzeige gebracht werden. Lobende Worte fand sie für die Handhabe gleichartiger Fälle in Spanien, wo es schärfere Gesetze gebe.

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Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius hat eine Reise durch die Länder des indopazifischen Raums abgeschlossen, bei der Fragen der Seeverkehrssicherheit, Verteidigungstechnologien und die Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen erörtert wurden. Im Mittelpunkt standen Themen wie die U-Boot-Flotte, unbemannte Systeme und Weltraumtechnologien.

Ziele und Aufgaben des Besuchs
In einem Interview mit der ARD betonte Pistorius, dass die Stabilität im indopazifischen Raum direkte Auswirkungen auf die Interessen Europas habe. Dem Minister zufolge gehe es nicht darum, im Falle eines bewaffneten Konflikts Verpflichtungen zur kollektiven Verteidigung einzugehen, sondern darum, Solidarität und Abschreckung zu demonstrieren. Diese Schritte erfolgen vor dem Hintergrund einer verstärkten Präsenz Chinas in der Region, durch die wichtige Handelswege verlaufen.

Die Rolle Deutschlands in der Region
Karthik Nachiappan, Experte an der Nationaluniversität Singapur, weist darauf hin, dass Deutschland zwar kein zentraler Garant für die militärische Sicherheit in der Region ist, seine Rolle in anderen Bereichen jedoch bedeutend ist. Berlin nimmt Einfluss auf die Gestaltung internationaler Standards und Regeln und trägt zudem zur Stärkung der wirtschaftlichen Stabilität der Partnerländer bei.

Zusammenarbeit mit Singapur
In Singapur plant der deutsche Konzern TKMS die Eröffnung eines Servicezentrums für U-Boote. Die Wahl dieses Standorts ist auf seine zentrale geografische Lage zurückzuführen. Singapur betreibt bereits mehrere deutsche U-Boote und lässt seine Besatzungen in Deutschland ausbilden. Es wird davon ausgegangen, dass das neue Zentrum auch die Ausrüstung anderer Partner in der Region warten kann.

Abkommen mit Australien
Deutschland und Australien haben sich auf eine Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit geeinigt. Die wichtigsten Punkte der Abkommen:

Status der Streitkräfte: Es wurde ein Dokument unterzeichnet, das die vorübergehende Stationierung von Soldaten auf dem Hoheitsgebiet beider Länder vereinfacht.

Weltraumsicherheit: Die Parteien planen die Einrichtung eines Frühwarnsystems im Weltraum. Dazu will Deutschland in Australien stationierte Überwachungssensoren nutzen.

Investitionen: In den nächsten fünf Jahren plant Deutschland, rund 35 Milliarden Euro in die Entwicklung von Weltraum-Verteidigungsprogrammen zu investieren, um die Abhängigkeit von externen Datenlieferanten zu verringern.

Verteidigungsindustrielle Zusammenarbeit
Die Parteien streben zudem eine Diversifizierung der Rüstungslieferungen an. Erörtert wurden die Zusammenarbeit im Bereich der Lasertechnologie (Systeme zur Bekämpfung von UAVs) sowie die Arbeit des Rheinmetall-Konzerns, der bereits mit der Produktion und Wartung von Militärtechnik auf der Grundlage australischer Kapazitäten befasst ist.

Fazit
Die Reise, die Besuche in Japan, Singapur und Australien umfasste, zeugt davon, dass Deutschland sich von der Rolle eines unbeteiligten Beobachters zu einem aktiven Teilnehmer an regionalen Prozessen wandelt. Experten stellen fest, dass die geografische Entfernung durch gemeinsame Interessen in den Bereichen Handel, Investitionen und technologische Sicherheit ausgeglichen wird.

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